[Rund ums Buch] The Man Booker Prize 2017 – Longlist #ManBooker2017 #FinestFiction

Source: Man Booker Prize

Es ist wieder einmal soweit. Der Man Booker Prize steht an, und die Longlist wurde veröffentlicht! Wie jedes Jahr bin ich unglaublich gespannt, welche Bücher es auf die Liste geschafft haben – und welche es letztendlich auf die Shortlist schaffen.

Diese Bücher sind nominiert:

4 3 2 1 by Paul Auster (US) (Faber & Faber)
Days Without End by Sebastian Barry (Ireland) (Faber & Faber)
History of Wolves by Emily Fridlund (US) (Weidenfeld & Nicolson)
Exit West by Mohsin Hamid (Pakistan-UK) (Hamish Hamilton)
Solar Bones by Mike McCormack (Ireland) (Canongate)
Reservoir 13 by Jon McGregor (UK) (4th Estate)
Elmet by Fiona Mozley (UK) (JM Originals)
The Ministry Of Utmost Happiness by Arundhati Roy (India) (Hamish Hamilton)
Lincoln in the Bardo by George Saunders (US) (Bloomsbury)
Home Fire by Kamila Shamsie (UK-Pakistan) (Bloomsbury)
Autumn by Ali Smith (UK) (Hamish Hamilton)
Swing Time by Zadie Smith (UK) (Hamish Hamilton)
The Underground Railroad by Colson Whitehead (US) (Fleet)

Das Werk von Paul Auster habe ich tatsächlich Anfang des Jahres gelesen, und war begeistert. Days Without End von Sebastian Barry liegt auf meinem SuB, genau wie Autumn von Ali Smith und Swing Time von Zadie Smith. Um Colson Whitehead schleiche ich immer mal herum, bin mir aber nicht sicher, und Lincoln in the Bardo steht auf der Wunschliste. Und Arundhati Roy sowie Mohsin Hamid würde ich allein aus Interesse schon gerne einmal lesen wollen.

[Mini-Rezension] Sarah J. Maas: Throne of Glass


Source: Bloomsbury UK

Meet Celaena Sardothien. Beautiful. Deadly. Destined for greatness.

In a land without magic, where the king rules with an iron hand, Celaena, an assassin, is summoned to the castle. She comes not to kill the king, but to win her freedom. If she defeats twenty-three killers, thieves, and warriors in a competition, she is released from prison to serve as the king’s champion.
The Crown Prince will provoke her. The Captain of the Guard will protect her. But something evil dwells in the castle of glass—and it’s there to kill. When her competitors start dying one by one, Celaena’s fight for freedom becomes a fight for survival, and a desperate quest to root out the evil before it destroys her world. (Synopsis: Homepage Sarah J. Maas)

~oOo~

Ich bin nicht so der Mensch für übermäßig gehypte Bücher. Ja, es gibt Ausnahmen (wenn es Fortsetzungen von Reihen sind, die ich selbst schon gerne lese), aber in der Regel bin ich bei so etwas Spätzünder oder Blindgänger. So hat es bis Februar 2017 gedauert, bis ich Throne of Glass in die Hand genommen habe, obwohl mehrere Ebooks der Reihe bereits Ende 2014 bei mir eingezogen sind. Und vielleicht war genau das der richtige Weg, um ohne Erwartungen in die Welt von Celaena einzutauchen.

Maas begeistert mit einer detailreichen Welt voller verschiedener Kulturen, welche sie mit ihrem wundervollen Schreibstil gekonnt zum Leben erweckt. Die Geschichte mag zwar zunächst simpel erscheinen – ein Turnier, um Champion des Königs zu werden, anstatt in den Minen von Endovier zugrunde zu gehen – aber mit der Zeit verdichtet sich die Story zu einer Mischung aus Drama, Verrat und politischen Intrigen.

Celaena Sardothien als Charakter mag zwar zunächst übertrieben erscheinen, aber ich für meinen Teil bin ganz angetan. Denn obwohl sie die wohl beste Auftragsmörderin des Landes ist, ist sie auch immer noch ein junges Mädchen, mit all den möglichen Facetten: Sie liebt Bücher, Essen, schöne Dinge, Kleider und Make-up, und hat mehr als einmal eine ganz schön große Klappe, aber warum auch nicht? Genau diese große Klappe ist es doch, die für die tollen Wortgefechte mit Prinz Dorian und Captain der Wache Chaol sorgt. Positiv ist auch, dass die beiden Herren ihre eigenen Kapitel und Stimmen bekommen, was für mehr Tiefe in ihrer Charakterisierung sorgt.

Throne of Glass hat mich gefesselt, und obwohl es ein paar kleine Schwächen hatte – wie zum Beispiel die Möglichkeit einer Dreiergeschichte, dem ewigen Lieblingsplotdevice in Sachen YA und Co. – so ist es doch ein Buch, welches sich leicht und flüssig lesen lässt. Ein Buch, das Spaß macht – und Lust auf mehr!

Throne of Glass von Sarah J. Maas
432 Seiten (Paperback)
Verlag: Bloomsbury UK
Erschienen: August 2012
ISBN: 9781408832332

[Montagsfrage] Gay Romance

Die Montagsfrage wird präsentiert von Buchfresserchen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gay Romance gemacht? Was reizt euch daran, was stößt euch ab? Habt ihr Lesetipps?

Also erst einmal: Abstoßend finde ich Gay Romance nicht, und schlechte Erfahrungen gemacht habe ich bisher auch noch nie. Allerdings lese ich auch nicht so viel Gay Romance – oder Romance im Allgemeinen – daher kann ich auch nicht wirklich so fundierte Aussagen bieten. Für mich aber ist Gay Romance genau so wie Hetero Romance – mir geht es, wenn ich schon Schnulz lese, um die Gefühle, die Verbindung zwischen den Charakteren, die Magie. Quasi. Und da ist es mir egal, welchen Geschlechtern die Charaktere angehören. Wenn die Magie rüberkommt, ist alles gut. 🙂

Ich habe schon damals in meiner richtig extremen Manga-Phase viel aus dem Bereich Yaoi und Shonen-Ai gelesen. Damals war das neu, spannend, und eben auch einfach sehr oft wirklich gut geschrieben und erzählt. Zetsuai ist immer noch eines meiner Schätzchen. Später kamen dann noch Fanfictions dazu, die sich mit der ganz oft in Animes oder Mangas angedeuteten Chemie zwischen gleichgeschlechtlichen Charakteren befasst und diese quasi… ausbaut. ^^

Was den Reiz ausmacht? Hm, eigentlich geht es mir da genau wie Buchfresserchen selbst. Man vergleicht sich nicht mit der weiblichen Hauptperson. Selbst wenn das Vergleichen nur unterbewusst geschieht. Man lehnt sich einfach zurück und genießt. Und der Fakt, dass eben nicht nur das Männlein-Weiblein-Bild vermittelt wird, ist ebenfalls ein wichtiger Punkt.

Tipps? Tipps habe ich eigentlich nicht so recht, da ich mich in dem Genre bei weiten nicht so gut auskenne. Ich bin also für Empfehlungen offen!

[#BuchDate Rezension] Marc Elsberg: Blackout – Morgen ist es zu spät

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt… (Inhaltsangabe: Blanvalet)

Diese Rezension erscheint im Rahmen des Buch-Dates, einer Aktion von Zeilenende und Wortgeflumselkritzelkram. Ich selbst erhielt 3 Empfehlungen von Zeilenende höchstpersönlich – nachdem ich zunächst „Haus ohne Hüter“ begonnen habe, wurde dann doch „Blackout“ mein Date. Warum? Weil ich für „Haus ohne Hüter“ einfach mehr Zeit brauche. Viel mehr Zeit. „Blackout“ war aber keinesfalls ein Fehlgriff, im Gegenteil. Aber lest selbst!

Hier geht’s zum Sammelbeitrag für alle im Rahmen des Buch-Dates erscheinenden Rezensionen! (Link)

~oOo~

Marc Elsberg, in Wien geboren, war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung „Der Standard„. Bereits im Jahre 2000 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Saubermann„, damals noch unter seinem bürgerlichen Namen Marc Rafelsberger. Der Durchbruch gelang ihm mit „Blackout“ im Jahre 2012. Ihm folgten „Zero“ (2014) und „Helix“ (2016) nach. Sowohl „Blackout“ als auch „Zero“ wurden von „Bild der Wissenschaft“ als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet.

Was würdest du tun, wenn plötzlich der Strom weg wäre?

Kleinere Stromausfälle kennt wahrscheinlich jeder. Ab und an wird es eben dunkel, das Handy lädt nicht mehr, der Laptop Akku wird langsam leer, aber an sich nützt der Laptop ohne funktionierendes Internet so und so nicht viel. Das Telefon ist tot, das Licht geht nicht mehr, im Kühlschrank ist es zwar dunkel, doch wenigstens – vorausgesetzt man lässt die Tür geschlossen – noch kalt genug.

Gern hätte er Europa jetzt aus der internationalen Weltraumstation ISS gesehen. Wo sonst die feinen Adern und leuchtenden Knoten des Lichtsystems bis ins All strahlten, musste über weiten Flächen Dunkelheit liegen.
Marc Elsberg: Blackout, Seite 68

Meist gehen diese Episoden schnell vorbei, oder der Notstrom der Stromanbieter wird zugeschalten. Oftmals passieren solche Ausfälle mitten in der Nacht – wer nicht gerade wach ist, arbeitet oder draußen unterwegs ist, bekommt davon in der Regel nichts mit.

Doch was ist, wenn der Strom nicht zurück kommt? Was ist, wenn die Ausfälle über Tage anhalten, und nicht nur einzelne Gebiete, sondern das ganze Land – oder, wie bei Marc Elsberg, ganz Europa – betreffen?

Dystopie? Thriller? Wissenschaftsroman?

So ganz sicher ist die Einordnung von „Blackout“ nicht, hat der Roman doch von allem etwas zu bieten: düstere Zukunftsvisionen, wissenschaftliche und technische Details, ein wenig Spannung hier und da. Ein wenig? Ja, denn so ein richtiger Thriller, der einem die Luft zum atmen nimmt und einen nicht mehr loslässt, ist „Blackout“ meiner Meinung nach eher nicht.

Diese sprachlose Gesellschaft, die keine mehr war, weil ihr die Gemeinsamkeiten abhandengekommen waren, in ihrer verzweifelten Sucht nach Betäubung durch immer mehr, durch ewiges Wachstum, war am Ende ihres Weges angelangt.
Marc Elsberg: Blackout, Seite 492

Stattdessen liefert Marc Elsberg hier ein grandios recherchiertes Was-wäre-wenn-Szenario, das mir persönlich den einen oder anderen Schauer über den Rücken gejagt hat, wann immer ich mich auf die Situation eingelassen habe. Denn erschreckend ist die Vorstellung, plötzlich quasi den Motor hinter unserer Gesellschaft zu verlieren, auf jeden Fall. Vielleicht – nein, eigentlich nicht vielleicht – sind wir Europäer einfach auch zu verwöhnt. Fließendes Wasser, 24 Stunden Strom, Internet, Telefon, Autos, Benzin in Hülle und Fülle, Ampeln, Leuchtreklamen, Straßenlaternen – all das ist selbstverständlich für uns. Wir machen uns gar keine Gedanken darüber, was wir tun würden, wenn diese Selbstverständlichkeit plötzlich über Nacht verschwindet.

Und die Realität?

Elsberg erörtert in „Blackout“ das gesamte Spektrum der Folgen eines Stromausfalls, sowohl auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, als auch menschlicher Ebene, und geht auch kurz auf eine Studie des Bundestages ein, die sich tatsächlich mit dem Thema befasst: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung (Link). Doch an der Bevölkerung gehen solche Studien oft vorbei. Oder werden nicht ernst genommen. „Uns passiert das doch nicht!“ – Ein Standardargument. Oder hält sich jemand an die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, welches sogar eine Checkliste für den Ernstfall anbietet?

Ihre Rufe wurden nicht leiser. Im Gegenteil, sie schienen an Wucht zuzunehmen. Wie Wellen von stürmischer See, die den Gewittersturm ankündigten, ein um das andere Mal an die Klippen brandeten, jedes Mal höher, tosender.
Marc Elsberg: Blackout, Seite 635

Fakt ist: „Blackout“ hat mich zum Nachdenken gebracht. Dazu, meinem Umfeld und den Selbstverständlichkeiten wie Strom und Wasser mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Schaden kann es nicht.

Zwar hat „Blackout“ ein paar Schwächen – viele verschiedene Handlungsorte und -stränge, die es schwer machen, den einzelnen Personen zu folgen, teilweise eher farblos bleibende Charaktere und eine Menge Fakten, die mich persönlich nicht gestört haben, im Gegenteil, aber so manch anderen Lesern, die einen schnellen und leichten Roman erwarten, vielleicht etwas negativ aufstoßen könnten. Letztendlich aber wurde „Blackout“ nicht umsonst u.a. von „Bild der Wissenschaft“ ausgezeichnet und ist ein interessantes literarisches Experiment, welches definitiv zum Nachdenken anregt. Ich habe das Lesen nicht bereut.

Blackout: Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg
800 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Blanvalet
Erschienen: Juni 2013 (Erst-VÖ: März 2012)
ISBN: 978-3-442-38029-9

Weitere Rezensionen auf:

[Aktion] Lesewoche 14. – 20. Juli 2017

Über #miteinanderstattgegeneinander bin ich auf die Aktion Lesewoche auf dem Blog Unendliche Geschichte von Johnni aufmerksam geworden – eine Mitmachaktion für Blogger und Leser, in der Fragen zur vergangenen Lesewoche beantwortet werden. Voll mein Ding, also los geht’s!

1. Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?

Theoretisch ja. Also, Lust zu lesen. Zeit ist ja immer so eine Sache. Meist kann man genau dann nicht lesen, wenn man will, und wenn man dann mal Zeit hat, versumpft man am Ende doch vor Netflix und Co. Geht mir zumindest manchmal so. ^^

2. Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

Bücher habe ich gelesen. Sogar eines beendet. Welches allerdings, das ist gemein. ^^ Warum? Der Grund ist hier zu finden. Und welches Buch ich gelesen habe, gibt es morgen früh auf meinem Blog zu sehen. Ansonsten lese ich momentan Unspeakable Things von Laurie Penny (hier einmal kurz vorgestellt) und Empire of Storms von Sarah J. Maas. Beides ist bisher awesome.

3. Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?

Letzte Woche war ich etwas schreibfaul, daher bringe ich hier einfach mal einen älteren Beitrag in den Fokus: die Rezension zu Fuchsteufelsstill.

4. Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?

Am Wochenende muss ich erst einmal sehen wie ich so zum lesen komme, da eine Familienfeier ansteht und ich noch ein paar Dinge vorbereiten muss. Ansonsten stehen weiterhin meine aktuellen Bücher ganz oben auf der Leseliste. Und ich hoffe, mich diesmal nicht zu sehr von Serien ablenken zu lassen. 😉

5. Fährst du diesen Sommer noch in den Urlaub oder warst du bereits weg? Wenn ja, welches Buch möchtest du unbedingt mitnehmen bzw. welches Buch war dein absolutes Urlaubshighlight?

Urlaub steht für mich erst im Oktober an. Erstens fahren bei uns im Büro viele im Sommer weg, und ich muss mich da nicht zwingend mit rein drängeln. Ist viel zu warm, und der Typ für nur Badeurlaub und braten in der Sonne bin ich nicht.

[Aktion] Leselaunen 19.07.2017

Leselaunen“ findet einmal in der Woche statt und ist eine Art Zustandsbericht über das eigene Leseverhalten und andere persönliche Dinge. Ursprünglich kommen die Leselaunen von Nicole von Novembertochter, inzwischen hat Lara von Bücherfantasien die Aktion übernommen.

Aktuelles Buch?

http://www.bloomsbury.com/uk

 

Unspeakable Things
Laurie Penny

Das Büchlein liegt schon lange auf meinem SuB, doch nun habe ich endlich einmal Zeit gefunden mich der Lektüre zu widmen. Für Bücher dieser Art brauche ich meist ein Weilchen. Zum einen, weil ich viel über das Geschriebene nachdenke und reflektiere, aber auch, weil ich sehr oft unheimlich viele Stellen markieren muss – die Denkanstöße, die richtig guten Zitate, die Textstellen eben, die bei mir etwas bewirken bzw. auslösen. Ich lese Unspeakable Things zwar auf Englisch, aber das Buch ist auch auf Deutsch zu haben.

Inhaltsangabe des deutschen Verlags Edition Nautilus:

Laurie Penny zerlegt gnadenlos den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. Es ist ein Buch über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.

Momentane Lesestimmung?

Eigentlich ganz gut, wenn auch zum Teil etwas träge. Das mag vielleicht am Wetter liegen, welches mir immer mal wieder zu schaffen macht. Who knows? Aber ich lese, und das ist ja die Hauptsache. 🙂

Zitat der Woche?

„What should we want, as girls, as boys, as humans fighting for identity and power when we are supposed to stay in neat lines of behaviour based on biology? […] Feminism isn’t an identity. Feminism is a process.“
Laurie Penny: Unspeakable Things (Introduction)

Und sonst so?

Die letzten Tage waren die Temperaturen wirklich mal angenehm, aber heute ist es schon wieder eeeeetwas zu warm für früh morgens. Macht das Umstrukturieren meines Bücherregals und diverser Schubladen schwierig. Obwohl, nicht schwierig, aber anstrengend. Aber ich will ja mein Regal schön haben, also muss ich da durch. Denke, das Ergebnis ist die Mühe wert. 🙂