[Aktion] Katja liest: Die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 #dbp17

Seit dem 12. September ist bekannt welche Bücher es dieses Jahr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft haben. Mit einigen habe ich fest gerechnet, andere haben mich doch überrascht. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen, bis zur Preisverleihung am 9. Oktober 2017 alle 6 Shortlist-Bücher gelesen zu haben. Sehr passend auch, dass ich in den ersten beiden Oktoberwochen Urlaub habe. ^^

Ich habe mir vorgenommen unter dem Titel Katja liest die Shortlist immer wieder kurz zu berichten, welchen Eindruck das jeweils gelesene nominierte Werk bei mir hinterlassen hat. Ihr dürft also gespannt sein. So ganz sicher, mit welchem Buch ich beginnen soll und will, bin ich mir übrigens noch nicht. Das wird ganz spontan entschieden. ^^

Zu Beginn stelle ich einfach mal schnell die nominierten Bücher kurz vor:

Gerhard Falkner: Romeo oder Julia

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden. (Inhaltsangabe und Coverbild: Berlin Verlag)

Franzobel: Das Floß der Medusa

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens? (Inhaltsangabe und Coverbild: Paul Zsolnay Verlag)

Thomas Lehr: Schlafende Sonne

Rudolf Zacharias reist nach Berlin. Dort will der Dokumentarfilmer die Vernissage seiner früheren Studentin Milena Sonntag besuchen. Thomas Lehrs Roman spielt an einem Sommertag des Jahres 2011 – und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Denn in ihrer Ausstellung zieht Milena nicht nur eine künstlerische Lebensbilanz, sondern die ihrer Zeit. Mit sprachlicher Kraft werden historische Katastrophen neben die privaten Verwicklungen dreier Menschen gestellt, führen die Spuren von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis ins heutige Berlin. Thomas Lehr entwickelt ein überwältigendes Fresko dieses deutschen Jahrhunderts: tragisch, komisch, grotesk, und immer wieder ganz persönlich und intim. (Inhaltsangabe und Coverbild: Carl Hanser Verlag)

Robert Menasse: Die Hauptstadt

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europaischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das fur Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; »zu den Akten legen« wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

Marion Poschmann: Die Kieferninseln

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Basho in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

Sasha Marianna Salzmann: Außer sich

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

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[Blog] BuchBlog Award 2017 #bubla17

Das sagt die Webseite zum 1. Buchblog Award:

NetGalley und der Börsenverein suchen den besten deutschsprachigen Buchblog

Buchblogger, Bookstagrammer und Co. sind aus dem Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken: Mit Leidenschaft und Herzblut besprechen sie aktuelle Neuerscheinungen und Klassiker, Bücher aller Genres und Formate. Mit ihren Texten, Videos, Fotos oder Podcasts wecken sie die Begeisterung ihrer Community, geben wertvolle Leseempfehlungen außerhalb des Feuilletons und regen spannende Diskussionen an.
Das muss honoriert werden! Der Buchblog-Award 2017 zeichnet erstmals den besten deutschsprachigen Buchblog aus. Er wird auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Ich habe lange überlegt. Wirklich lange. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Mein Blog ist nicht so groß, nicht so bekannt, im Gegensatz zu anderen Bloggern, die definitiv schon ihren Weg auf die Longlist geschafft haben – und verdient haben! Aber ich finde diese Aktion von Netgalley und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels einfach nur großartig. Es bringt den Buchblogs eine gewisse Aufmerksamkeit und honoriert die Mühe und Arbeit, die wir alle in unsere Blogs stecken.

Ich werde euch nicht ständig daran erinnern, eure Stimme für mich abzugeben (es wäre allerdings gelogen wenn ich sage, ich würde mich nicht darüber freuen). Ab dem 1. September kann man für einen kurzen Zeitraum die Longlist sehen und die Blogs wählen, die auf die Shortlist kommen sollen. Traut euch. Schenkt den Blogs eure Aufmerksamkeit. Sie sind alle einen Klick wert. 🙂

Abstimmung zum 1. Buchblog-Award -> HIER geht’s lang!

[Blog] Zukünftige Leseprojekte

Kennt ihr das auch? Man hat so Bücher, die wollte man unbedingt haben, aber das Lesen eben jener Bücher wird Zeit in Anspruch nehmen. Viel Zeit. Und so schiebt man sie immer wieder vor sich her. Ich habe auch drei solche Bücher in meinem Regal, und das Bezwingen dieser Monster verlangt nicht nur Zeit, sondern auch Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen. Warum also nicht Leseprojekte daraus machen?

Projekt S – Das Schiff des Theseus

Im Netz gibt es ja tatsächlich Anleitungen und Empfehlungen, wie man dieses Buch am Besten lesen sollte, damit einem nichts entgeht und man sich nicht komplett selbst verwirrt. Ich werde mich an das Konzept halten, das in DIESER Kundenrezension auf Amazon empfohlen wird. Ganz wichtig: Vor dem Herausnehmen der Beilagen unbedingt notieren wo sich diese befinden, oder auf die PDF-Datei des KiWi-Verlags zurückgreifen (Link).

Phase 1: Bis Anfang des ersten Kapitels alles lesen. Den eigentlichen Roman „Das Schiff des Theseus“ sowie Fußnoten + graue Blaustiftnotizen (Eric) lesen.
Phase 2: Notizen in Dunklem Blau (Jen) und Schwarz (Eric) lesen sowie alle Einleger dazu.
Phase 3: Orange (Jen) und grüne (Eric) Notizen lesen.
Phase 4: Lila (Jen) und rote (Eric) Notizen lesen.
Phase 5: Die restlichen schwarzen Notizen lesen – sowohl Jen (Schreibschrift) als auch Eric (Blockschrift) schreiben am Ende in Schwarz.

Projekt Krieg und Frieden

Ein wahres Monster mit so vielen Charakteren… ich werde mir definitiv eine Liste machen und vielleicht schon einmal im Voraus auf einen der vielen im Netz auftauchenden Stammbäume zurückgreifen – so bin ich eventuell nicht ganz überfordert. Und es spart mir die Arbeit, das alles selbst zu notieren. Notizen werde ich zu dem Buch aber definitiv führen müssen, denn ich glaube nicht, dass ich es an einem Stück lesen werde. Und man will ja den Faden nicht verlieren. Deswegen habe ich mir auch schon ein hübsches kleines Notizbuch besorgt, in das ich auch Blätter ein- bzw. ausheften kann, und dieses schon mit einem Stammbaum ausgestattet. I am prepared.

Projekt Atlas Shrugged

Ein Wälzer vorm Herrn und daher ein sicherer Kandidat für ein eigenes Notizbüchlein, um Leseprozess und Charaktere sowie diverse andere Details festzuhalten, denn auch hier werde ich wohl kaum alles in einem Durchgang lesen. Solche Riesenwerke muss ich ab und an doch unterbrechen. Vor allem weil man so eine Mordwaffe von Buch schlecht ständig mit sich herumtragen kann.

Zu den einzelnen Projekten wird es einzelne Posts geben, sobald ich mit dem Lesen beginne, und ich werde immer mal wieder von meinem Fortschritten berichten. Ich muss mich nur noch entscheiden mit welchem Buch ich anfange.

 

[Blogparade] Ich und mein Blog

Gefunden habe ich diese Blogparade bei Livricieux und Trallafittibooks – aber ins Leben gerufen wurde die Aktion von angeltearz liest. Heutzutage wird nämlich immer wieder vergessen, dass hinter Blogs, Social Media Kanälen und Co. tatsächlich ein Mensch sitzt – mit einem Leben (auch oft fernab der Onlinewelt), mit Gefühlen, Emotionen. Mit einer eigenen Geschichte. In der Blogparade von Steffi soll es genau darum gehen: Um den Menschen hinter dem Blog.

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[Gewonnen] Ellbogen von Fatma Aydemir

Ende Mai hat Janine von Kapri-ziös Ellbogen von Fatma Aydemir rezensiert – und im Rahmen dieser Rezension ein Gewinnspiel veranstaltet. Natürlich konnte ich da nicht anders, als mitzumachen, denn das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste.

Und manchmal ist einem das Glück auch hold. 🙂

Darum geht es in Ellbogen (Quelle: Hanser Literaturverlag):

Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.

Ein riesiges und herzliches Dankeschön noch einmal an Janine! Und natürlich werde ich auch berichten, wie mir das Buch gefallen hat. 🙂

[Aktion] Buch-Date #5: Meine Empfehlungen

Das Buch-Date Orakel – auch Zeilenende genannt – hat gesprochen und Datingpartner ausgelost. Während diesmal Zeilenende mir Bücher empfehlen darf (und die Wahl auf ganz wundervolle Bücher gefallen ist, ich bin wirklich hin und weg) ist meine Partnerin diesmal:

Frau Pappelheim

Frau Pappelheim liest nach eigenen Angaben Kinderbücher, Fantasy, aber auch mal ein wenig Schnulz. Guten Schnulz, natürlich. Ach ja, und keine Thriller und Dystopien. Nach einem kurzen (oder eher so zwei Stunden) Zwiegespräch mit meinem Bücherregal habe ich tatsächlich ein paar kleine Schätzlein gefunden, die ich Frau Pappelheim ans Herz legen möchte – und hoffe, ihren Geschmack zu treffen (und eigentlich hätte ich zu gerne Helena und die Ratten in den Schatten empfohlen, aber an das kommt man im Moment nur noch über Second Hand Shops heran).

Fantasy- und Kinderbuchklassiker: Der kleine Hobbit

Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, findet sich eines Morgens in der Gesellschaft von Gandalf, dem Zauberer, wieder – und von dreizehn Zwergen, die einer nach dem anderen unangemeldet in seine Wohnhöhle hereinplatzen. Und damit ist es mit seinem geruhsamen Leben vorbei. Gepackt von einer für Hobbits ungewöhnlichen Abenteuerlust nimmt er den Auftrag an, den Zwergenschatz, den der Drache Smaug einst gestohlen hatte, wieder zurückzuholen. Kein leichtes Unterfangen, denn Smaug sieht es gar nicht gerne, wenn jemand seinem Goldschatz zu nahe kommt.

Empfohlen weil: Der Hobbit ist ein Klassiker, und eben auch so viel mehr als nur die Vorgeschichte zu Tolkiens Herrn der Ringe. Im Hobbit begegnet man wundervollen Charakteren, die – da ja auf Kinderbuchebene gehalten – zwar nicht so komplex sind wie die Charaktere aus Tolkiens großen Werken, aber trotzdem ans Herz wachsen. Ein Büchlein, welches man zumindest mal gelesen haben sollte. ^^

Quelle Bild und Inhaltsbeschreibung: dtv Verlag

Fantasy- und Kinderbuch Teil 2: Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

Die 12-jährige September führt ein schrecklich langweiliges Leben – bis eines Tages der Grüne Wind auf seiner Leopardin der leichten Lüfte an ihr Fenster fliegt und sie zu einem großen Abenteuer ins Feenland einlädt. Tatsächlich wird September dort dringend gebraucht, denn die neue Marquess ist eine schreckliche Herrscherin: Wenn es September nicht gelingt, einen Gegenstand aus dem gefährlichen Gespinstwald zu holen, wird die Marquess das Feenland in einen langweiligen, phantasielosen Ort verwandeln und den Einwohnern das Leben zur Hölle machen – und darunter sind auch Septembers neue Freunde, der bücherliebende Lindwurm A-bis-L und der blaue Dschinn Samstag …

Empfohlen weil: Valente schreibt ganz fantastisch, und ihre Bücher sind stets gespickt mit Mythen, Legenden und fantastischen Charakteren. Septembers Geschichte ist eine Reise, fast schon ähnlich wie Alice im Wunderland, aber doch gänzlich anders. Doch vor allem die Fantasie die Autorin, die eigentümlichen und speziellen Charaktere, die geschaffene Welt und der tolle Schreibstil machen dieses Büchlein zu einem kleinen Wunderding.

Quelle Bild und Inhaltsbeschreibung: Rowohlt Verlag

Der „gute“ Schnulz: Die Widerspenstigkeit des Glücks

A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern – Tausenden von Büchern – und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. Bis er eines Morgens einen ungebetenen Gast entdeckt: In seiner Buchhandlung sitzt die zweijährige Waise Maya. Gegen seinen Willen nimmt er sich des kleinen Mädchens an, und es stellt sein Leben völlig auf den Kopf. Und dann ist da noch die Verlagsvertreterin Amelia, die A.J. nicht so schnell vergessen kann …

Empfohlen weil (ich zitiere hier aus meiner Rezension zum Buch): „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ ist ein gemächlich dahinfließender Roman, der trotz einiger Zeitsprünge sein ganz eigenes Tempo beibehält und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Vor allem Zevins Schreibstil trägt hier ganz deutlich zum Zauber des Buches bei und macht das Buch zu einem wunderschönen und tiefgründigen kleinen Schatz. Humorvoll, glaubhaft, wohlig warm, und doch gelingt es den Charakteren mir ein ganz klein wenig das Herz zu brechen. Auf eine gute Art und Weise. Unbedingt lesen!

Quelle Bild und Inhaltsbeschreibung: Diana Verlag