[Das Debüt 2017] Bloggerpreis für Literatur: Meine finale Entscheidung

Über den gesamten Dezember hinweg bis in den Januar des neuen Jahres hinein habe ich mich der Shortlist zum Debütpreis 2017, ins Leben gerufen und verliehen von DasDebüt, gewidmet und die nominierten Bücher gelesen. Wer meinen Blog regelmäßig im Auge hat, dem sind bestimmt die Rezensionen zu den einzelnen Büchern aufgefallen, die in den letzten Tagen online gegangen sind und mein Urteil in Wort und Schrift enthalten.

Die einzelnen Bücher aber tatsächlich mit Punkten zu bewerten und Platzierungen zu vergeben ist mir unglaublich schwer gefallen, da alle Autoren mit ihren Werken bei mir auf die eine oder andere Weise einen Nerv getroffen haben, und daher mit ihrem Bewertungen auf einschlägigen Plattformen sehr nah beieinander lagen.

Alle, wirklich alle Bücher haben es mir irgendwie angetan. Alle Bücher sind großartige Werke. Da sind es eher die kleinen Nuancen, die letztendlich die finale Entscheidung ausmachen.

Im folgenden werde ich meine Platzierungen bekannt geben. Laut den „Regeln“ erfolgt die Punktevergabe wie folgt: Platz 1 erhält fünf Punkte, Platz 2 drei Punkte und Platz 3 einen Punkt. Die restlichen beiden Platzierungen gehen leider leer aus, und es tut mir im Herzen weh. Ernsthaft jetzt, kein Mist!

Platz 1 (5 Punkte)
Das Genie von Klaus Cäsar Zehrer

Mein Kurzeindruck direkt nach dem Lesen: „Großartig. Einfach nur großartig. Ich bin verliebt in dieses Buch.

Zur Rezension geht es hier entlang.

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Die Thematik, die Art von Zehrer zu Schreiben und zu Erzählen, das Schicksal von William James Sidis, die philosophischen und mathematischen Erörterungen – einfach alles. In meiner Rezension habe ich das ja auch so in etwa gesagt:

Die Faszination und Begeisterung, die dieses so vielschichtige Buch bei mir ausgelöst hat, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Doch es wird mich noch eine ganze Weile begleiten. Ein Highlight.

Platz 2 (3 Punkte)
Still halten von Jovana Reisinger

Mein Kurzeindruck direkt nach dem Lesen: „Ein Buch, welches bedrückend lebendige Bilder entstehen lässt. Die Gedanken einer Frau, die den Leser einem Mahlstrom gleich hinab ziehen.

Zur Rezension geht es hier entlang.

Reisingers Buch mag vielleicht deprimierend wirken, aber es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. So auch im Fazit meiner Rezension widergegeben:

Still halten“ ist ein unglaublich dichter und eindringlicher Roman, der einem gekonnt die eigene Verletzlichkeit vor Augen führt, und geschickt Kritik am gesellschaftlichen Erwartungsdruck übt. Fast schon wie ein Film, bedrückend und nicht einfach zu verdauen, fasziniert und erschüttert dieses Debüt gleichermaßen.

Platz 3 (1 Punkt)
Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens von Juliana Kálnay

Mein Kurzeindruck direkt nach dem Lesen: „Philosophisch, melancholisch schön und mit so vielen Tiefen und zarten Zwischentönen versehen, dass einmal lesen kaum reichen wird um tatsächlich alles zu erfassen.

Zur Rezension geht es hier entlang.

Das Buch von Juliana Kálnay war das erste Shortlist-Buch, welches ich gelesen habe. Und es hat mich wirklich berührt. Vielleicht ist ein Hauch von Nostalgie dabei, dieses Buch unter meine Top 3 zu wählen, aber meine Beurteilung zeigt deutlich, wie sehr ich diesen Roman mochte:

Juliana Kálnay hat ein kleines Schmuckstück geschaffen, welches mit den Versionen der Realität spielt und die Möglichkeit, mit gekonnt gewählten Worten und zarten Beschreibungen beeindruckende Bilder zu skizzieren, vollends ausnutzt. Ein Buch, welches immer wieder neue Einblicke gewähren wird, wie oft man es auch liest.

schweren Herzens ohne Punkte

Immer ist alles schön von Julia Weber

Oder Florida von Christian Bangel

Mein Kurzeindruck zu Julia Weber: „Melancholisch schwer und erdrückend. Starke Bilder, die im Kopf des Leser entstehen.
Mein Kurzeindruck zu Christian Bangel: „Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber sehr amüsant mit vielen kleinen, gut verpackten Spitzen.

Es ist mir wirklich schwer gefallen diese Entscheidung zu treffen. Beide Romane haben mich auf ihre Art berührt und unterhalten und haben ihren Platz auf der Shortlist mehr als verdient. Aber beide haben nicht so an mir gerüttelt wie ihre Mitstreiter. Trotzdem bereue ich keine einzige Minute, die ich mit den Werken von Julia Weber und Christian Bangel verbracht habe. 🙂

Rezension zu Julia Weber: Immer ist alles schön

Rezension zu Christian Bangel: Oder Florida (folgt noch)

 

Die GEWINNERIN von Juliana Kálnays Roman „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“ ist Luscinnia! Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit diesem tollen Roman!

Die Beiträge meiner Jurykollegen:

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[Rezension] Julia Weber: Immer ist alles schön (Das Debüt 2017)

Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule. Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange vor den Männern geworden. Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas.

Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Außenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. Oder in der Gestalt von Peter, der ihre Wohnung seltsam findet und nichts anfangen kann mit den tausend, auf der Straße zusammen gesammelten Dingen. In Gestalt eines Mannes vom Jugendamt, der viele Fragen stellt, sich Notizen macht, der Anais und Bruno betrachtet wie zu erforschendes Material, und in Gestalt einer Nachbarin, die im Treppenhaus lauscht. Je mehr diese Außenwelt in ihre eigene eindringt, desto mehr ziehen sich die Kinder in ihre Fantasie zurück. (Inhaltsangabe: Limmat Verlag)

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Julia Weber wurde 1983 in Tansania geboren, zog aber zwei Jahre später mit ihrer Familie nach Zürich, wo sie auch heute noch mit Mann und Kind lebt. Weber studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert„. Außerdem rief sie den Literaturdienst ins Leben. „Immer ist alles schön“ ist ihr erster Roman.

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Anais und Maria – zwei starke Stimmen in ihrer eigenen Welt

Julia Weber gibt in ihrem Debütroman zwei ganz besonderen Protagonistinnen eine Stimme. Da ist zum einen die ungefähr zwölfjährige Anais. Als Ich-Erzählerin ist sie ganz in der Gegenwart und schafft sich aber doch ihre eigene Realität fernab der Norm, ohne die typischen gesellschaftlichen Muster und Rollenbilder. Denn ihre Familie passt nicht in eine solche Norm. Manchmal, da wünscht sich Anais allerdings eine ganz normale Mutter.

Sehr schön, sagt sie. Fantastisch, sagt sie. Wunderbar, sagt sie. […] Es ist wirklich schön, sage ich. […] Immer ist alles schön, sagt Bruno.
Julia Weber – Immer ist alles schön, Seite 6

Maria, die Mutter, lebt in der Vergangenheit. In Anais Gegenwart ist sie oft abwesend, wenn nicht körperlich, dann in Gedanken. Sie raucht, trinkt, tanzt nachts in einem Etablissement. Am Morgen stehen manchmal fremde Männer in der Küche, die die Nacht im Gold von Marias Schlafzimmer verbringen durften. Auch die Kinder – Anais und ihr jüngerer Bruder Bruno, der „kleine grimmige Professor“, die sich die Welt bedeuten – dürfen immer einmal wieder zwischen die seidene Goldbettwäsche der Mutter schlüpfen. Dann ist alles gut.

Maria selbst erzählt von ihrer Vergangenheit, von ihrer Jugend, der Entstehung von Anais und Bruno, dem Leben mit „der Füchsin“, der eigenen Mutter, deren Reaktionen und Vorstellungen für das ideale Leben ihrer Tochter bei Maria Spuren hinterlassen haben. Viele dieser Erlebnisse lassen die Maria der Gegenwart in einem anderen Licht erscheinen.

„Immer ist alles schön“ wird durch Julia Webers Schreibstil zu etwas Lebendigem

Weber schreibt mit einer unglaublichen dichten Sprache, die die jeweiligen Parts von Mutter und Tochter fast schon wie einen inneren Monolog erscheinen lassen, in den wir als Leser nur dank Julia Weber Einblick gewinnen können. Hält man Maria zunächst für eine Rabenmutter, wird in ihren eigenen Passagen schnell klar, wie sehr sie ihre Kinder liebt – und wie sehr sie diese Liebe ängstigt.

Wir könnten behaupten, dass wir die chemischen Reaktionen in unserem Hirn kennen, dass wir wissen, was wir betrachten müssen, um glücklich zu sein.
Julia Weber – Immer ist alles schön, Seite 184

Immer ist alles schön“ ist etwas Lebendiges, das mit jedem Wort wächst und gedeiht, an Größe und an Komplexität zunimmt. Ein dichtes, fast schon undurchdringliches Konstrukt, welches auf eine bedrückend faszinierende Weise die eigene Kindheit wieder emporsteigen lässt. Kindliche Unbedarftheit gibt es selbst in der Welt von Anais und Bruno, vielleicht gerade aufgrund ihres Lebensstils, bei dem die Flucht vor der Realität in eine kindliche Phantasiewelt der einzige Weg ist, alles zu verarbeiten und zu ertragen, selbst die Spinnfäden, die von den Decken hängen und einen daran erinnern, dass der Kopf noch da ist, wo er hingehört. Weber malt mit ihren Worten Bilder in den Kopf des Lesers, die so schnell nicht wieder verschwinden.

Ein Roman, der Spuren hinterlässt

In Julia Webers Debütroman treffen zwei Realitäten aufeinander. Zum einen das uns bekannte Ideal des Familienlebens und des Alltags – unter anderem verkörpert durch den Riesen vom Jugendamt, der mit seinem Notizblock bewaffnet versucht, ein wenig Normalität in die Familie um Maria, Anais und Bruno zu bringen. Zum anderen die ganze eigene Ordnung und Lebensweise, die sich die Familie geschaffen hat; eine Phantasiewelt in den eigenen vier Wänden, die von Dschungel, Meer und Wüste geprägt wird.

Wenn wir das hier nicht hätten, sage ich, würden wir mehr und mehr zu Maschinen werden, mit der Zeit, ganz langsam, ohne es zu bemerken. Das hier ist unsere Freiheit.
Julia Weber – Immer ist alles schön, Seite 80

Immer ist alles schön“ kommt zart und leise, fast schon einfach gestrickt daher, und entfaltet erst nach und nach sein ganzen Potential. Ein Buch, das seine Spuren hinterlassen wird, genau wie die Kindheit, Vergangenheit und Gegenwart von Maria, Anais und Bruno Spuren in ihrem Leben hinterlässt. Ein Buch, welches uns die Facetten des Menschlichen näher bringt und vielleicht sogar den Anreiz gibt, Dinge die von der Norm abweichen mit anderen Augen zu sehen.

Immer ist alles schön von Julia Weber
256 Seiten (Hardcover)
Verlag: Limmat Verlag
Erschienen: Februar 2017
ISBN: 978-3-85791-823-0

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Das Debüt und beim Limmat Verlag für das so freundlich
zur Verfügung gestellte elektronische Leseexemplar.

[Das Debüt 2017] Die offizielle Shortlist

2016 wurde der Bloggerpreis für das beste Debüt zum ersten Mal verliehen. Damals habe ich das Geschehen aufgeregt von der Seitenlinie aus beobachtet. Doch dieses Jahr bin ich selbst ein Teil der Bloggerjury und freue mich ungemein, so hautnah an der Wahl zum Besten Debütroman 2017 dabei sein zu dürfen. Alle Infos zu Das Debüt gibt es HIER.

Die Entscheidung wird meinen Bloggerjurykollegen und mir nicht leicht gemacht. Oh nein. Wäre ja auch zu einfach. Aus über 60 eingereichten Titel wurde eine Shortlist mit insgesamt 5 Büchern zusammengestellt. Diese darf ich nun bis zum 07. Januar 2018 lesen und bewerten. Zwar sind das auch gleich einmal 1.600 Seiten, aber das sollte doch machbar sein.

Einen Überblick über die Shortlist und die Begründung für die Nominierung können hier nachgelesen werden. Allerdings lasse ich es mir nicht nehmen, einmal die Shortlisttitel kurz vorzustellen.

Julia Weber – Immer ist alles schön (Limmatverlag)

Anais liebt ihre Mutter, sie liebt ihren Bruder Bruno und insgeheim auch Peter aus der Schule.
Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Das Tanzen, das sie liebt, ist zum Tanz an der Stange vor den Männern geworden.
Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas.
Anais und Bruno versuchen sich und die Mutter zu schützen vor der Außenwelt, die in Gestalt von Mutters Männern mit Haaren auf der Brust in der Küche steht. Oder in der Gestalt von Peter, der ihre Wohnung seltsam findet und nichts anfangen kann mit den tausend, auf der Straße zusammen gesammelten Dingen. In Gestalt eines Mannes vom Jugendamt, der viele Fragen stellt, sich Notizen macht, der Anais und Bruno betrachtet wie zu erforschendes Material, und in Gestalt einer Nachbarin, die im Treppenhaus lauscht. Je mehr diese Außenwelt in ihre eigene eindringt, desto mehr ziehen sich die Kinder in ihre Fantasie zurück.

(Inhaltsangabe & Cover: Limmatverlag)

Juliana Kálnay – Eine kurze Geschichte des allmählichen Verschwindens (Verlag Klaus Wagenbach)

Don verwandelt sich vor den Augen seiner Frau in einen Baum. Ronda hält Goldfische, die nicht bleiben wollen. Die Zwillinge aus dem dritten Stock sind gar keine. Doch von Toni und Bell wissen alle. Die Menschen in Nummer 29 sind seltsam verschworen, kennen sich dabei kaum und teilen längst nicht jedes Geheimnis.
Im Haus mit der Nummer 29 wohnt zuallererst Rita, fast so alt wie das Haus selbst. Sie ist Beobachterin, Schlichterin und Richterin, ein Knotenpunkt mit geheimnisvollen Fähigkeiten und Absichten. Außerdem das Ehepaar Lina und Don, deren Liebe auch Dons fundamentale Verwandlung ziemlich fruchtbringend überdauert. Es gibt einen unbemerkten Mitbewohner, der sich im Aufzug einnistet, es gibt ein Kind, das sich durch Mauern beißt, und eine Wohnung, die ihre Mieter förmlich verschluckt. Rita sieht, was keiner zeigt, und sie versteht, was keiner sagt. Doch bevor sie ihr Wissen weitergeben kann, ist die kleine Maia auf rätselhafte Weise verschwunden.

(Inhaltsangabe & Cover: Verlag Klaus Wagenbach)

Klaus Cäsar Zehrer – Das Genie (Diogenes Verlag)

Boston, 1910. Der elfjährige William James Sidis wird von der amerikanischen Presse als »Wunderjunge von Harvard« gefeiert. Sein Vater Boris, ein bekannter Psychologe mit dem brennenden Ehrgeiz, die Welt durch Bildung zu verbessern, triumphiert. Er hat William von Geburt an mit einem speziellen Lernprogramm trainiert. Durch Anwendung der Sidis-Methode könnten alle Kinder die gleichen Fähigkeiten entwickeln wie sein Sohn, behauptet er. Doch als William erwachsen wird, bricht er mit seinen Eltern und seiner Vergangenheit. Er weigert sich, seine Intelligenz einer Gesellschaft zur Ver­fügung zu stellen, die von Ausbeutung, Profitsucht und Militärgewalt beherrscht wird. Stattdessen versucht er, sein Leben nach eigenen Vorstel­lungen zu gestalten – mit aller Konsequenz.

(Inhaltsangabe & Cover: Diogenes Verlag)

Christian Bangel – Oder Florida (Piper Verlag)

Man kann alles erreichen, wenn man nur will – daran würde Matthias Freier, 20, so gerne glauben. Aber wenn er im Jahr 1998 in seiner Platte sitzt und auf Frankfurt (Oder) blickt, weiß er nicht recht: Ist das der wilde Osten der unbegrenzten Möglichkeiten oder nur eine öde Brache, die sich fest in der Hand von Neonazis befindet? Aber Freiers Kumpel Fliege hat eine Lösung für alle Probleme: die Frankfurter SPD durch organisierten Masseneintritt übernehmen. Das Wahlprogramm: endlich besseres Wetter für Frankfurt. Zur Sonne, zur Freiheit! Christian Bangel hat einen so humorvoll-nostalgischen wie scharfsichtig-visionären Roman geschrieben und einen Helden erfunden, der zwischen Ost und West seinen eigenen Weg gehen muss.

(Inhaltsangabe & Cover: Piper Verlag)

Jovana Reisinger – Still halten (Verbrecher Verlag)

Jovana Reisingers Romandebüt »Still halten« ist ein Bildersturm: Die Protagonistin, eine junge Frau, die vom Dorf kommt und nun in der Stadt lebt, zerfällt vor unseren Augen. Bereits leicht entrückt wird sie endgültig aus der Bahn geworfen, als sie erfährt, dass ihre Mutter im Sterben liegt. Nach dem Tod der Mutter erbt sie ein Haus am Waldrand. Sie zieht ein und wartet auf die Ankunft ihres Mannes. Sie wartet, fühlt sich von der Natur bedroht und beginnt mit dieser einen Krieg.

(Inhaltsangabe & Cover: Verbrecher Verlag)