[Montagsfrage] Lese(an)gewohnheiten

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen.

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Ein paar, tatsächlich. Zum einen markiere ich Zitate oder Textpassagen, die ich im Hinterkopf behalten möchte, mit Post-its. Das kann schon einmal dazu führen, dass mein Buch am Ende aussieht wie ein Igel. 😉 Auch rieche ich an Büchern. Besonders gern an neuen. Und ich blättere beim Lesen immer mal wieder gerne durch die Seiten, auf dass mir der Geruch noch einmal in die Nase steigt. Auch mag ich es gar nicht, wenn man mich bei den letzten paar Seiten eines Buches stört (der sogenannte „Fluch der letzten Seiten“ sucht mich öfter mal heim und treibt mich in den Wahnsinn) und werde dann auch schnell biestig.

An sich würde ich aber diese Angewohnheiten nicht unbedingt als seltsam sehen.. ich bin ja fest davon überzeugt: Es gibt auch andere Buchschnüffler!

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[Montagsfrage] Comics, Manga, Graphic Novel – No-Go oder großes JA?

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen.

Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Kurze Antwort: JA, ich lese auch Comics, Manga usw. Liebend gerne sogar.

Lange Antwort: Mit den Manga hat das damals in der Schule angefangen, als die Sailor Moon Manga auf den Markt kamen. Damals (lang, lang ist es her) waren Manga wirklich neu auf dem Markt, und ich habe alles gelesen, was ich zwischen die Finger bekommen habe, weil ich dieses Medium total toll fand: Oh My Goddess, Ranma 1/2, später auch Neon Genesis Evangelion und die Werke von CLAMP… Zu der Zeit konnte man den Markt noch echt gut überblicken, inzwischen ist er so überflutet, dass ich nur noch sehr vereinzelt ein paar wenige Reihen oder Zeichner verfolge, bei denen ich so zweimal im Jahr fehlende Bände nachkaufe.

Comics und Graphic Novels sind erst in den letzten Jahren wieder aktueller bei mir geworden. So steht Saga ganz oben auf meiner Liste und ist eine Serie, die ich wirklich mit Begeisterung verfolge, und bei der ich auch sofort das nächste Sammelheft haben will (und muss)!

Für alle diesen Medien gilt eines: Mich muss die Story interessieren. Das in Verbindung mit toll in Szene gesetzten Zeichnung ist dann ein kleiner Traum. 🙂 Ich mag einfach Illustrationen. Klar, das Kopfkino wird einem anders vorgegeben als das bei Romanen der Fall ist, aber der Erzählstil bei Manga, Comic und Co. ist ja auch ein anderer, und oft drückt dort ein Bild mehr aus als 1000 Worte es könnten.

Letztendlich hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ich kenne genug Leute, die Manga und Co. für Kinderkram halten und nichts, mit dem sich eine fast 30 Jahre alte Dame noch beschäftigen sollte. Diesen Leuten halte ich dann z.B. Saga unter die Nase. ^^ Definitiv kein Kinderkram. Aber, wie gesagt, Geschmackssache. Wer mit diesen Medien nichts anfangen kann, der soll auch nicht gezwungen werden. 🙂

[Aktion] Katja liest: Die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 #dbp17

Seit dem 12. September ist bekannt welche Bücher es dieses Jahr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft haben. Mit einigen habe ich fest gerechnet, andere haben mich doch überrascht. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen, bis zur Preisverleihung am 9. Oktober 2017 alle 6 Shortlist-Bücher gelesen zu haben. Sehr passend auch, dass ich in den ersten beiden Oktoberwochen Urlaub habe. ^^

Ich habe mir vorgenommen unter dem Titel Katja liest die Shortlist immer wieder kurz zu berichten, welchen Eindruck das jeweils gelesene nominierte Werk bei mir hinterlassen hat. Ihr dürft also gespannt sein. So ganz sicher, mit welchem Buch ich beginnen soll und will, bin ich mir übrigens noch nicht. Das wird ganz spontan entschieden. ^^

Zu Beginn stelle ich einfach mal schnell die nominierten Bücher kurz vor:

Gerhard Falkner: Romeo oder Julia

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden. (Inhaltsangabe und Coverbild: Berlin Verlag)

Franzobel: Das Floß der Medusa

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens? (Inhaltsangabe und Coverbild: Paul Zsolnay Verlag)

Thomas Lehr: Schlafende Sonne

Rudolf Zacharias reist nach Berlin. Dort will der Dokumentarfilmer die Vernissage seiner früheren Studentin Milena Sonntag besuchen. Thomas Lehrs Roman spielt an einem Sommertag des Jahres 2011 – und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Denn in ihrer Ausstellung zieht Milena nicht nur eine künstlerische Lebensbilanz, sondern die ihrer Zeit. Mit sprachlicher Kraft werden historische Katastrophen neben die privaten Verwicklungen dreier Menschen gestellt, führen die Spuren von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bis ins heutige Berlin. Thomas Lehr entwickelt ein überwältigendes Fresko dieses deutschen Jahrhunderts: tragisch, komisch, grotesk, und immer wieder ganz persönlich und intim. (Inhaltsangabe und Coverbild: Carl Hanser Verlag)

Robert Menasse: Die Hauptstadt

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europaischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das fur Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; »zu den Akten legen« wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

Marion Poschmann: Die Kieferninseln

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Basho in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

Sasha Marianna Salzmann: Außer sich

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. (Inhaltsangabe und Coverbild: Suhrkamp Verlag)

[Montagsfrage] Alles muss raus!

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen.

Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

OH! AUSSORTIEREN! YES, PLEASE!

Nee, mal ehrlich. Ich habe an den letzten Wochenenden langsam aber stetig mein gesamtes Regal durchsortiert, umsortiert, usw. Was man eben manchmal so macht. Und was man zwischendrin konsequent bereut, weil man sich wegen all der Bücherstapel auf dem Boden nicht mehr bewegen kann. Und dann eckt man an und Bücher fallen wie Dominosteine und.. ja, zurück zum Thema.

Ich habe aussortiert. So einiges sogar. Eine ganze Umzugskiste voll. Ich werde versuchen die Bücher entweder zu verkaufen, oder bei uns im Dorf für die Bücherhaltestelle spenden. So findet sich vielleicht noch jemand, der die Schätzlein haben möchte. Wegwerfen könnte ich nicht übers Herz bringen.

Ein Großteil der Bücher stand seit oft mehreren Jahren bei mir im Regal, und inzwischen will ich diese Bücher eigentlich auch gar nicht mehr lesen. Das waren zum Großteil so ungeplante Spontankäufe. Die liebe Sucht eben. ^^

Was ich so aussortiert habe kann man in einem Regal bei mir auf Goodreads sehen (Klick dich durch). Falls jemand eines der Bücher gerne haben möchte, sagt Bescheid! Bei Septimus Heap und Sylvia Day fliegt jeweils die komplette Reihe, aber ich habe diese zum Teil gelesen, daher bleiben die Bücher bei dem Aussortier-Regal außen vor.

[Aktion] LoveAroundTheWorld Challenge

Die liebe Saskia hat mit #LoveAroundTheWorld auf ihrem Blog lifewithsaskia eine zauberhafte Aktion ins Leben gerufen. Pialalama hat mich für die Aktion nominiert, um die ursprüngliche Botschaft von Saskia und damit die Liebe weiter zu verbreiten, mal ganz einfach gesagt. Konkret sieht das ganze dann so aus: Es soll ein Beitrag verfasst werden zum Thema Liebe, und Liebe verbreiten. Ob man nun darüber schreibt, was Liebe für einen bedeutet, eine Social Media Aktion startet oder sogar hinaus in die Welt geht, das ist jedem selbst überlassen. 🙂


Jake Bugg – Song about love

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[Montagsfrage] Aktueller Neuzugang

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen.

Welches Buch ist dein letzer Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Sleepless: Echo der Vergangenheit von Chii Rempel

Inhaltsangabe Sleepless:
Kaylin Baker hatte schon immer die Vermutung, dass etwas mit ihr nicht stimmt. denn sie kann Dinge sehen — Schatten — die nicht da sein dürften. Doch wie Recht sie damit hat, wird ihr erst bewusst, als sie einem Fremden namens Lu über den Weg läuft, der sie unter einem völlig anderen Namen zu kennen scheint. Er offenbart ihr, dass sie weder sechzehn Jahre alt ist, noch aus Canterbury stammt — geschweige denn von dieser Welt. Kaylins Leben gerät aus den Fugen und das Mädchen ist gezwungen, Erinnerungen hinterher zu jagen, die sie längst vergessen hat, um dabei die Wahrheit über sich selbst zu erkennen. Sie findet sich inmitten eines Krieges, der auch Himmel und Hölle nicht kalt lässt.

Kaufgründe:
Das Cover. Also, habt ihr euch mal das Cover angeschaut? Das Design stammt von der wundervollen Marie Graßhoff und ich kann mich gar nicht daran satt sehen.
Und dann ist da die Story. Und ein Typ der Lu heißt (ich habe da ja schon meine Vermutungen, eheheheee…).
Jetzt ehrlich: Ich freue mich auf das Buch. Und man soll ja auch deutschen Jungautoren eine Chance geben, und nicht nur den „Großen“. Und Chii ist so sympathisch… Kurzum, der Kauf war ein Muss.