Rezensionen

[Kleine Leseeindrücke #4] Samanthe Beck: Compromising Her Position | Hard Compromise | Compromised in Paradise

Man begegnet ihnen öfter, diesen Büchern, zu denen man vielleicht doch gerne etwas sagen würde, aber bei denen die Gedanken nicht reichen für eine komplette Rezension. Viele von euch veröffentlichen kleine Sammelbeiträge, und ich springe auf den Zug einfach mal mit auf. In unregelmäßigen Abständen werde ich in den Kleinen Leseeindrücken meine Gedanken zu gelesenen Büchern notieren.


Samanthe Beck: Compromising Her Position | Sexy Boss

Er ist nicht, was sie erwartet, aber er ist genau der Mann, den sie braucht …
Als Chelsea Wayne Santa in eine leere Abstellkammer zerrt und über ihn herfällt, geht sie davon aus, dass sich unter dem roten Mantel und dem Rauschebart ihr On/Off-Freund und Kollege befindet. Umso überraschter ist sie, als sich der heiße Santa als Rafe St. Sebastian entpuppt. Ein Mann, der für seine Härte im Business und seine Fertigkeiten im Schlafzimmer bekannt ist – und ihr neuer Boss! (Inhaltsangabe: LYX Verlag)

Cover: Entangled Publishing & LYX

Über den Einstieg in diese Geschichte lässt sich streiten und obwohl ich durchaus glaube, Chelsea wusste dass Santa nicht ihr Freund ist (denn Paul ist ganz ehrlich eher eine Luftpumpe), hätte die Nummer auch anders laufen können. Nun ja, lässt sich aber nicht ändern. Und ohne diese Verwicklung wäre die Story ja auch in wenigen Seiten erledigt gewesen.

Chelsea ist ein Workaholic, liebt ihren Job und möchte alles richtig und perfekt machen. Und den Boss verärgern, der ein typischer Schnösel und Weiberheld zu sein scheint – die Betonung liegt auf dem letzten Wort – steht da nicht auf der Agenda.

Alles in allem macht das Buch dann doch irgendwie Spaß und bietet einige nette, heiße Szenen. Pluspunkte sammelt Beck mit der Inszenierung von Chelsea, die keinesfalls das graue Mäuschen ist und ihrem neuen Boss Rafe selbstbewusst entgegentritt. Aber Romance wäre nicht Romance, wenn sie ihm nicht ab und an nachgeben würde. Ist ja zu erwarten und überrascht wenig. So kommt auch der kleine Drama-Twist zwischendrin wenig überraschend daher aber man liest solche Bücher ja nicht aufgrund der perfekten Plots. ^^

Für Romance-Fans durchaus einen Blick wert, allerdings hebt sich das Werk wenig von anderen aus dem Genre ab. Gut lesen lässt es sich aber dank Becks Schreibstil auf jeden Fall!


Samanthe Beck: Hard Compromise | Hot Cop

Good Cop – Bad Girl – kann diese Liebe für immer sein?
Laurie glaubt nicht an Mister Für-immer, sie glaubt an Mister Für-den-Augenblick. Doch eine Nacht mit dem sexy Sheriff Ethan Booker lässt sie ihren Grundsatz (fast) vergessen. Ethan will kein One-Night-Stand für Laurie sein, er will ihr Herz gewinnen und ein „Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“. Als ihre Bäckerei „Babycakes“ einem Feuer zum Opfer fällt, nutzt er seine Chance: Er hilft Laurie, ihre Existenz zu retten, wenn sie ihm im Gegenzug sechs Dates gewährt. (Inhaltsangabe: LYX Verlag)

Cover: Entangled Publishing & LYX

Es könnte romantischer nicht sein. Ethan hat zehn Jahre gewartet, um bei Laurie eine Chance zu bekommen. Laurie selbst hält sich aber für nicht gut genug, dabei ist sie – wie auch ihre Freundin Chelsea – eine starke Frau, die sich allein in der Welt behaupten kann und nicht die helfende Hand eines männlichen Gegenparts benötigt.

Und versteht mich nicht falsch, das Buch bietet so einige heiße Szenen aber irgendwie springt der Funke nicht über. Teilweise haben mich genau diese Szenen sogar gelangweilt. Es fühlte sich an als würde immer wieder ein und dieselbe Platte abgespielt werden, ohne großartiges Funkensprühen und Chemie.

Noch dazu war Ethan für mich so sehr eines dieser typischen Alpha-Männchen! Es hat regelrecht weh getan diese Szenen zu lesen und ich konnte mir das eine oder andere Augenrollen nicht verkneifen. Und ehrlich? Hätte ich den nächsten Band nicht schon besessen, ich hätte nicht weitergelesen. Da konnten auch Humor und Situationskomik nicht mehr viel retten.


Samanthe Beck: Compromised in Paradise | Perfect Stranger

Sechs Dates. Keine Namen. Keine Versprechen.
Hotelerbin Arden St. Sebastian ist nur aus einem Grund auf Hawaii: ihr Job. Doch als der attraktive Fremde sie in der Bar anspricht und ihr einen Drink spendiert, wirft sie alle guten Vorsätze über Bord und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Arden und der Unbekannte schließen einen Handel: sechs Tage, keine Namen und danach gehen sie getrennte Wege. Mit diesem Deal, so glaubt Arden, kann sie nicht verlieren – doch sie hat die Rechnung ohne ihr Herz gemacht. (Inhaltsangabe: LYX Verlag)

Ich mochte Arden in den vorangegangenen Bänden und fand es wirklich toll, dass sie so schnell auch ihre eigene Geschichte bekommt. Nick – der Unbekannte – tauchte auch bereits vorher einmal auf, aber damals konnte ich noch nicht allzu viel mit ihm anfangen. Und wenn ich ehrlich bin kann ich das auch jetzt immer noch nicht.

Klar, die Handlung zeigt deutlich das man hier die süße Romantik vergeblich sucht, zumindest zu Beginn. Die Dates sind heiß, und beide wollen mehr, aber Beck wirft eine Reihe von Steinen in den Weg ihrer beiden Hauptakteure. Der Dramafaktor wird hier mehr als ausgenutzt. Und irgendwie ist das ja alles schön und gut und sollte der Story das gewisse Etwas an Würze verleihen aber ja, der Funke springt nicht über. Bereits wie der Vorgänger konnte mich auch dieser Band hier nicht überzeugen, die Sexszenen lesen sich alle wie Einheitsbrei und ein wenig wirkt es, als hielte die Autorin diese heißen Szenen per Copy and Paste für die Verwendung bereit. Hm.

Die Bücher aber sicher ihre Fans, aber für mich sind sie wahrscheinlich einfach nicht das Richtige.

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