[Rezension] Chuck Wendig: The Blue Blazes

the blue blazesMeet Mookie Pearl.
Criminal underworld? He runs it.
Supernatural underworld? He hunts in it.
Nothing stops Mookie when he’s on the job.
But when his daughter takes up arms and opposes him, something’s gotta give…

The Blue Blazes – the first in a new urban fantasy series in which lovable thug Mookie Pearl must contend with the criminal underworld, the supernatural underworld, a new drug that makes the invisible visible, and a rebellious teen daughter who opposes him at every turn.
(Inhaltsangabe: Goodreads)

~oOo~

Chuck Wendig ist wohl vor allem durch seine Schreibratgeber und die Miriam Black Reihe bekannt geworden. Bei „The Blue Blazes“ handelt es sich um den Auftakt einer neuen mehrteiligen Serie.

Ganz theoretisch hat „The Blue Blazes“ alles was man so braucht. Action, Gangster, ein klein wenig Mafiaatmosphäre, eine belastete Vater-Tochter-Beziehung, Intrigen, Verrat, Drogen und ein Häppchen Übernatürliches. Klingt gut? So ging es mir auch, nur leider bin ich mit Mookie und seiner Welt nicht ganz warm geworden.

An sich ist Mookie ein toll angelegter und „cooler“ Charakter. Er weiß was er ist, weiß was er tut und er lebt es, geht darin auf. Die einzige Schattenseite ist seine Tochter, die immer wieder die Organisation für die Mookie arbeitet boykottiert. Ein zusätzlicher Machtwechsel an der Führungsspitze eben jener Organisation sorgt für eine extra Spannungsbogen und genügend Material um eine interessante Story zu spinnen.

Und eigentlich tut Chuck Wendig mit „The Blue Blazes“ genau das. Er spinnt eine wirklich gute Story, die mich aber einfach nicht so fesseln konnte wie ich mir das gewünscht hätte. Das liegt zum einen daran, dass ich mit keinem der Charaktere wirklich warm geworden bin. Zum anderen am Erzählstil von Wendig selbst, mit dem ich auf den ersten Seiten meine liebe Not hatte. Vielleicht fehlte mir aber auch einfach die Geduld, mir in all dem Chaos welches in seiner Version von New York herrscht einen roten Faden zu spinnen.

But it isn’t about the dead. It’s about those who get left behind. Survivors are like amputees: a part cut off them, a phantom feeling and false limb put in place as a piss-pour replacement. Hobbling around. Never quite whole again.

Ich habe so viel von „The Blue Blazes“ erwartet, vor allem nach all den guten Meinungen die ich über Chuck Wendig und seine Bücher gehört habe. Aber was nicht sein soll, soll nicht sein. Und nicht einmal die gut durchdachte Unterwelt die hier geschaffen wurde konnte dazu beitragen meinen Eindruck am Ende doch noch zu revidieren.

Die Geschichte um Mookie Pearl ist gut, und bietet vieles, das man sich von einem actiongeladenen Roman erhofft – ein interessantes Setting, einen Hauptcharakter mit Potential. Aber das allein hat leider nicht gereicht, um mich ohne Vorbehalte für „The Blue Blazes“ zu begeistern. Ein gutes Buch, aber eben auch mit mehreren Schwächen und viel Luft nach oben.

bewertung 3 sterne

The Blue Blazes: Mookie Pearl 1 von Chuck Wendig
400 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Angry Robot
Erschienen: Mai 2013
ISBN: 978-0857663351

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