[Blog] WochenFlashback #5

wochenflashback

Offlinegeplauder
Und wieder einmal stand am Anfang der Woche Dresden auf dem Plan. Wieder von Samstag Abend bis Dienstag, diesmal allerdings – Gott sei Dank – bei viel kühlerem Wetter. Wenn man den ganzen Tag in einem Seminarraum verbringen muss und sich konzentrieren, dann sind ein paar Grad weniger ein echtes Plus. In dem Seminar ging es übrigens wieder um Lohn, allerdings wurde sich mehr auf die Handhabung des eigentlichen Programms welches flashback lohn seminarwir für die Lohnrechnung nutzen konzentriert. Praktisch wenn man noch nicht so wirklich mit dem Ding zu tun hatte. Unpraktisch wenn man Sachen schnell begreift und aber ein paar in dem Seminar eeeeeeetwas langsamer mit PC und Co. unterwegs sind. Aber es geht und ich nehme auch ein paar kleine Tricks und Kniffe mit. Und das ist ja die Hauptsache.
Immerhin konnte ich wieder bei meiner Freundin in Dresden unterkommen, was den ganzen Trip natürlich viel interessanter macht. ^^ Diesmal haben wir es aber ruhig angehen lassen und Filme und Serien geschaut. Serien heißt in dem Fall Richard Armitage als Lucas North in Spooks anhimmeln. Die letzten beiden Folgen der 9. Staffel stehen uns noch bevor und da es der Rewatch eines Rewatches ist, weiß ich was auf mich zukommt. I have a full week to prepare for the evil!!
Ansonsten stand Arbeit auf dem Programm… und KLAMOTTEN SHOPPEN! Wie vor kurzem erwähnt habe ich Zalon von Zalando ausprobiert, und das ersehnte Paket mit zwei Outfits und mehreren Kombimöglichkeiten kam endlich (und tatsächlich überraschend schnell, denn am Dienstag war es schon da) an. Alles werde ich auf keinen Fall behalten, schließlich waren in der Kiste Klamotten im Wert von über 500€. Aber in ein paar der wirklich liebevoll mit Schleifchen verpackten Kleidungsstücke habe ich mich verliebt. Aber so richtig. Und selbst Teile die ich nicht behalten werde haben mir aber zumindest Inspirationen geliefert was ich denn so alles tragen könnte.
Auf die „Muss-Ich-Unbedingt-Behalten“ Liste kamen folgende Teile:

Auch gefallen hat mir diese Weste mit Alpaka Wolle, aber für den Preis war mir das dann doch too much. Jetzt bin ich aber zumindest erstmal wieder ausgestattet.

Zitat

I am haunted by humans.
Markus Zusak, The Book Thief

Bookstagram
Ich lese im Schneckentempo. Wenn das so weiter geht wie bisher werde ich im August exakt null Bücher gelesen haben. Maximal eines wenn ich mich jetzt so langsam mal zusammenreiße. Dafür kamen neue Sachen dazu. Wie das ja immer so ist.
Zum einen ein Werk das ich auf dem Schreibtisch meiner Chefin gesehen habe, und gleich interessant fand. Zum anderen ein Buch von meiner Wunschliste, welches aktuell gebraucht sehr günstig zu haben war.
Leo Martin: Ich krieg dich!
Ein solches Buch über die Kunst, Menschen an sich zu binden, hat es noch nie gegeben: geschrieben von einem Ex-Agenten, dessen Aufgabe es war, V-Männer aus dem Bereich der organisierten Kriminalität zu gewinnen, um an brisante Informationen zu gelangen. Wildfremde Menschen vertrauten ihm und verrieten ihm geheimstes Insiderwissen. Hier gibt er erstmals sein Erfolgsgeheimnis preis und verrät auf eindrucksvolle Weise, wie es uns allen ganz leicht gelingt, Kontakt aufzunehmen, Vertrauen zu gewinnen und andere von sich zu überzeugen.
Heather O’Neill: Lullabies for Little Criminals
Baby is twelve years old. Her mother died not long after she was born and she lives in a string of seedy flats in Montreal’s red light district with her father Jules, who takes better care of his heroin addiction than he does of his daughter. Jules is an intermittent presence and a constant source of chaos in Baby’s life – the turmoil he brings with him and the wreckage he leaves in his wake. Baby finds herself constantly re-adjusting to new situations, new foster homes, new places, new people, all the while longing for stability and a ’normal‘ life. But Baby has a gift – the ability to find the good in people, a genius for spinning stories and for cherishing the small crumbs of happiness that fall into her lap. She is bright, smart, funny and observant about life on the dirty streets of a city and wise enough to realise salvation rests in her own hands.

Netzfundstücke
Im Netz war ich diese Woche wenig, ABER:
DOROTHY PARKER, meine Queen, meine Göttin des geschriebenen Wortes, wurde am 22. August 1893 geboren. Zur Feier ihres Geburtstages hat Flavorwire einen Artikel mit Zitaten „on the writing life“ zusammengestellt.
Außerdem wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2015 veröffentlicht, zu der aber nochmal ein extra Artikel folgen wird.

Zusatzfrage: Gehst du zu Lesungen und wenn ja, welches war deine beeindruckenste Lesungsveranstaltung?
Ich gehe zu Lesung, wenn es sich denn anbietet und was in der Nähe stattfindet. So war ich unter anderem schon auf einigen Lesungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse aber die wohl beeindruckendste „Lesung“ hatte so mit Büchern in erster Linie gar nichts zu tun.
Es handelte sich um einen Vortrag von Clea Koff, der damals 2012 im Militärmuseum in Dresden stattfand. Das Thema bezog sich auf ihr Buch The Bone Woman: Among the Dead in Rwanda, Bosnia, Croatia and Kosovo (dt. Die Knochenfrau: Meine Arbeit in den Massengräbern für das UN-Kriegsverbrechertribunal), und enthielt immer wieder Anekdoten aus eben jenem Schreibwerk. Ich fand den gesamten Abend (komplett auf Englisch, aber die Dame hat man unglaublich gut verstanden) und Clea Koff als Person unglaublich interessant und faszinierend, und würde sofort wieder hingehen.
the bone womanHier mal die Beschreibung zu The Bone Woman:
To prosecute charges of genocide and crimes against humanity, one fact that must be established absolutely: are the bodies those of ordinary people, rather than combatants? Forensic anthropologists must answer this question by proving precisely who the victims were and how they were killed. In 1996, Clea Koff, a 23-year-old graduate student was sent to Rwanda by the U.N. to work with a small team exhuming victims of the genocide. The Bone Woman is a mesmerizing account of her four years of gruelling investigations into these, and other, murderous events – what she found in the Rwandan hills and in Srebrenica; how it affected her; and who went to trial based on evidence she collected – events which transformed her from an idealistic student to a war crimes veteran.

Der WochenFlashback setzt sich zusammen aus dem Literaturplausch und dem Blogtalk.

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