[Rezension] The Last of Us: American Dreams

the last of us

Everyone I have cared for has either died or left me. Everyone – fucking except for you! So don’t tell me I would be safer with somebody else, because the truth is I would just be more scared.
(Ellie in The Last of Us 2013 Video Game)

Nineteen years ago, a parasitic fungal outbreak killed the majority of the world’s population. In one of the few remaining quarantine zones, thirteen-year-old Ellie begins her new life as a ward of a military boarding school, where a friendship with fellow student Riley leads to her first trip into the outside world. Beyond the walls of the regimented civil order they know, Ellie and Riley are soon confronted with the violent way of life of the insurgent group the Fireflies–and with the monstrous victims of infection!
(Inhalt: Goodreads)

Definitiv auch einen Blick (oder ein Ohr) wert ist der The Last Of Us OST.

~oOo~

Bei „The Last of Us: American Dreams“ handelt es sich um eine Graphic Novel, die sich mit der Vorgeschichte zu dem Spiel „The Last of Us“ beschäftigt. Hauptautor ist hierbei Neil Druckmann, der für das Spiel verantwortliche Creative Director, als Zeichnerin fungierte Faith Erin Hicks, Rachelle Rosenberg war für die Kolorierung zuständig.

The Last of Us: American Dreams“ bietet genau das, was man erwartet – wenn man denn ein wenig mit der Handlung des Spiels vertraut ist. Düstere Atmosphäre, Hoffnungslosigkeit, Angst. Infizierte können plötzlich überall auftauchen, stehen eine Bedrohung dar der anscheinend nur mit Waffengewalt Einhalt zu gebieten ist. Regeln und das Militär sind allgegenwärtig. Und doch regt sich ein Widerstand, die Fireflies, die von der Regierung allerdings als eine gefährliche Gruppe von Terroristen dargestellt wird, der auf keinen Fall glauben zu schenken ist.

Ellie ist stur, verschlossen, ja fast schon trotzig und frech, was man aber kaum anders erwartet wenn man einen Blick auf ihre Situation wirft. Die wenigen persönlichen Besitztümer die sie noch hat beschützt sie mit Haut und Haaren, riskiert Prügeleien statt einfach nachzugeben,

Riley ist ein ähnlicher Raufbold, einzelgängerisch, eine Regelbrecherin die sich unbedingt den Rebellen anschließen will, und die nich einmal die Grenzen der Quarantänezonen aufzuhalten scheinen.

The Last of Us: American Dreams“ beleuchtet Ellies und Rileys Kennenlernen, ihre ungewöhnliche doch phasenweise so normale Freundschaft, die in einer Welt in der die Menschen nur auf ihr eigenes Überleben konzentriert sind fast schon zart und besonders wirkt. Dabei arbeiten die Zeichner mit dunklen, kräftigen Farben und starken Linien, kaum ein Bild wird leicht und zart, alles ist dunkel, hart und kräftig und fängt damit perfekt die gesamte Atmosphäre der Geschichte ein.

Dieser Sammelband, der die vier zuvor einzeln erschienenen Teile zu Ellies und Rileys Geschichte enthält, ist definitiv auch für Nichtkenner des Spiels einen Blick wert, denn man braucht keine Vorkenntnisse, um die Story und die Bilder zu genießen. „The Last of Us: American Dreams“ ist eine gute, solide Geschichte, die sich leicht verfolgen lässt und einen nicht mehr loslässt bis man auf der letzten Seite angelangt ist. Definitiv einen Blick wert für alle die mit Graphic Novels und Endzeitgeschichten etwas anfangen können.

bewertung 4 sterne

The Last of Us: American Dreams von Neil Druckmann, Faith Erin Hicks, Rachelle Rosenberg
104 Seiten (Paperback)
Verlag: Dark Horse Books
Erschienen: Oktober 2013
ISBN: 978-1616552121

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