[Rezension] Richelle Mead: Vampire Academy 1 – Blutsschwestern

Lissa Dragomir, letzte überlebende einer königlichen Moroi-Familie und Rose Hathaway, Dhampir und Wächternovizin, sind auf der Flucht. Doch in Portland werden die beiden von Wächter Dimitri gefasst und zurück nach Montana gebracht, in die Vampirakademie St. Vladimir.

In einer Welt in der die Moroi-Vampire von den Strigoi, Vampire, die für ihre Blutlust töten um Unsterblichkeit zu erlangen, gnadenlos gejagt werden, sind es die Dhampire, halb Mensch, halb Vampir, die ausersehen sind, die Moroi mit ihrem Leben zu beschützen. St. Vladimir ist eine der Akademien, in der junge Moroi beschützt aufwachsen können und lernen, ihre Elemantarkräfte zu nutzen, während die Dhampir-Novizen auf ihr Leben als Wächter vorbereitet werden.

Zurück in der Akademie, müssen sich Rose und Lissa den Konsequenzen stellen, die ihr Ausbruch nach sich zieht. Dimitri, der Lissa nun als offizieller Wächter zur Seite steht, beginnt Rose zu unterrichten, um die verlorene Zeit aufholen zu können. Alles könnte so einfach sein, doch irgendjemand scheint es auf Lissa abgesehen zu haben. Durch ein spezielles Band miteinander verbunden spürt Rose Lissa’s Unsicherheit und Traurigkeit, gleichzeitig jedoch eine immer deutlicher heraufziehende Dunkelheit im Geist der jungen Adligen.

Die Intrigen und Gerüchte nehmen immer mehr zu, und sowohl Rose als auch Lissa geraten in Verruf. Doch wer ist es, der Lissa absichtlich das Leben schwer macht? Und plötzlich schwebt Lissa in großer Gefahr…

Blutsschwestern“ ist der erste Band der Vampir-Internatsreihe „Vampire Academy“ von Richelle Mead.

Zu Beginn ist es mir etwas schwer gefallen, mich in die Geschichte hineinzufinden. Bereits auf der ersten Seite wird man in eine unbekannte Welt geworfen und mit Begriffen wie Moroi und Strigoi konfrontiert, die man zunächst einfach nur hinnimmt. Im Laufe der Handlung klärt sich aber einiges auf, Begriffe und aufgeworfene Fragen werden geklärt.

Hat man sich hineingefunden in die fremde Welt rund um St. Vladimir, dann erwartet den Leser eine etwas andere Internatsgeschichte, voller Intrigen, Geheimnissen und Spannung.

Die Charaktere sind durchweg glaubhaft in Szene gesetzt, auch wenn ich zu Beginn mit Lissa ein paar Schwierigkeiten hatte. Rose ist eher der draufgängerische Typ Frau, aber das macht sie irgendwie liebenswert, ganz besonders auch, da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Und selbst Christian, düster und arrogant, finde ich sehr sympathisch.

Wie in jeder Internatsgeschichte wird auch hier eine kleine Liebesgeschichte geboten, die sich jedoch nicht in den Vordergrund drängt, und eher schmückendes Beiwerk ist als Haupthandlungsstrang.

Richelle Mead’s Schreibstil ist recht klar und fließend, was es einem sehr leicht macht, das Buch binnen kurzer Zeit durchzulesen.

Blutsschwestern“ ist ein gelungener Auftakt, und ich freue mich schon darauf, die Folgebände lesen zu können. Schließlich bietet das Buch all das, was eine gute Geschichte ausmacht: Spannung, Intrigen, Verrat, Liebe und Freundschaft, gewürzt mit einer paranormalen Note in Form von Vampiren. Für alle, die diese Art von Büchern mögen, definitiv zu empfehlen.

bewertung 4 sterne

Hinweis: Gelesen wurde nicht die Lyx-Ausgabe, sondern eine bei Weltbild erschienene Ausgabe.

Vampire Academy 1: Blutsschwestern von Richelle Mead
302 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx
Erschienen: Januar 2009
ISBN: 978-3802582011
12,95 €

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