[Rezension] Rainer Wekwerth: Damian – Die Stadt der gefallenen Engel

Laras Freund Ben hat sich von ihr getrennt. Um ihr zu helfen ihren ersten großen Liebeskummer zu überstehen, schickt Rachel ihre Tochter zu ihren Großeltern nach Berlin, nicht wissend dass innerhalb der Stadt Engel und Dämonen einen Kampf auf Leben und Tod führen.

In Berlin angekommen begegnet Lara Damian Antas, der ihr in einer brenzligen Situation zu Hilfe kommt. Bald regen sich in ihr ernste Gefühle für den jungen Mann, und auch Damian scheint Interesse an ihr zu haben. Doch liebt er sie wirklich?

Immer mehr gerät Lara in den Sog einer düsteren Prophezeiung und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert…

Ich habe mich diesmal mit der Inhaltsangabe sehr zurückgehalten, weil ich keinesfalls zuviel von dieser wirklich grandiosen Geschichte verraten möchte.

Rainer Wekwerth hat mit „Damian“ ein Buch geschaffen, das einen ab der ersten Seite in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Beginnt die Geschichte zunächst noch ruhig und langsam, erhöht sich das Tempo doch recht schnell und schon findet sich der Leser mitten in einem Kampf wieder, dessen Ausgang über das Schicksal der Menschheit entscheiden könnte.

Im Gegensatz zu Lara bemerkt der Leser recht schnell, dass es sich bei Damian keinesfalls um einen einfachen Menschen handelt, sondern um einen dunklen Engel, der damals zusammen mit Luzifer aus dem Himmel verbannt wurde. Auch Damian’s Nachname Antas ist ein deutlicher Hinweis auf seine eigentlich Herkunft. Man muss nur ein paar Buchstaben durcheinander wirbeln. ^^ Zwar ahnt man, worauf die Geschichte am Ende hinauslaufen könnte, doch das tatsächliche Geschehen hält noch einige Überraschungen und Dinge bereit, die man so nicht erwartet.

Wekwerth schreibt in einem wirklich wunderschönen Stil, nicht zu blumig oder kitschig, aber von einer Schönheit, die mich ab der ersten Seite begeistert hat. Besonders auch die letzten Szenen des Epilogs haben mich in ihrer einfachen aber bewegenden Formulierung sehr berührt. Und lassen mich um ehrlich zu sein auf eine Fortsetzung hoffen, auch wenn man „Damian“ an sich als in sich abgeschlossen betrachten kann.

Ein wirklich schönes Buch, dass sich positiv aus dem Fantasydschungel hervorhebt, und keinesfalls dem Lovestory-Klischee der diversen Engel- oder auch Vampirromane entspricht, die derzeit auf dem Markt kursieren. Nur falls jemand das befürchtet haben sollte. ^^

Damian“ hat mich begeistert, und kommt dazu noch mit einem wundervoll gestalteten Cover daher, das es zu einem Schmuckstück im Regal macht. Mein erstes Buch von Rainer Wekwerth übrigens, aber ich denke es wird nicht das Letzte gewesen sein…

bewertung 5 sterne

Damian – Die Stadt der gefallenen Engel von Rainer Wekwerth
418 Seiten (Broschiert)
Verlag: Arena
Erschienen: Mai 2010
ISBN: 978-3401065137
16,95 €

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Arena-Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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2 Gedanken zu “[Rezension] Rainer Wekwerth: Damian – Die Stadt der gefallenen Engel

  1. Guten Morgen

    Ich hab das Buch auch auf meinem Wunschzettel stehen und jetzt wo du es hier bespreochen hast, find ich erst recht das ich es haben muss *ggg* Bin auf alle Fälle gespannt wann ich man zu dem Buch komme 😉

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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